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HAWK-Winterball lässt mit Popcorn und Petticoats die 50er Jahre wieder auferstehen

Holzminden feiert in Polkadots - im Lichthof rockte und rollte es bis in die Morgenstunden

HAWK TV beim Winterball 2014

Denn sie wussten schon, was sie taten, die vielen Halbstarken, Rock´n Roll- und Party-Begeisterten im Lichthof des altehrwürdigen Holzmindener HAWK-Hauptgebäudes. „Elvis, James und Marilyn – Let´s Rock“ war das diesjährige Motto des traditionellen Winterballes, mit dem diesmal die 50er Jahre  verkleidungstechnisch wieder aufleben sollten. Das zahlreiche Publikum ließ sich nicht lumpen und ließ die Halbstarkenepoche mit Schmalztollen, Lederjacken und Tupfenkleidchen stilgetreu  wieder auferstehen. Getanzt wurde, bis der Nierentisch wackelte.

 

Das HAWK-Winterball-Komitee hatte sich beim zweiten Revival nach der fünfjährigen Pause des Festes wieder allerlei einfallen lassen, um das bei Studierenden, Hochschulmitarbeiter/inne/n und Feierwütigen aus der ganzen Region beliebte Kostümfest diesmal im zeitgemäßen „Hurra-wir-leben-noch!“-Ambiente zu präsentieren. Für den musikalischen Einstieg sorgten  „The Monsters“, die sowohl mit ihrem Outfit als auch mit ihrem Sound kaum Probleme hatten, den Zeitsprung optisch wie akustisch authentisch zu untermalen. Da war es kein Wunder, dass schon früh das eine oder andere Pärchen wagte, eine kesse Sohle aufs Parkett zu legen und mit fetzigem Rock´n Roll zum Mittanzen animierte.

 

Ab Mitternacht dann machten DJ´s Brockman und Basti M. damit weiter, den Lichthof mit Tanzbarem zu beschallen. Wer eine bleibende Erinnerung von seiner tollen Kostümierung oder seiner liebevoll inszenierten Haartracht verewigen wollte, konnte das im Vorraum der Mensa mit entsprechender Kulisse von einer professionellen Fotografin erledigen lassen. In der Lounge selbst sorgte „Popcorn-Luder“  Constantin Brämer mit täuschend echter Elvis-Montur und -Frisur dafür, dass in Sachen Junk Food keine Wünsche offen blieben. Und auch das eine oder andere stilechte Röhrenradio oder die typische Nachkriegs-Stehlampe hinterließen dank freundlicher Leihgabe durch Dr. Ute Lindemann und ihrem Mann den Eindruck, dass die Zeit um 50 bis 60 Jahre zurückgedreht sei. 

 

Aber nicht nur den Veranstaltern gelang die Zeitreise zurück zu Monroe, Dean und Presley. Auch den vielen Pin Up-Girls, Elvis- oder Nick Knatterton-Kopien sah man den liebevollen Aufwand an, mit dem modemäßig die Uhr zurückgedreht worden war. Gut gelaunt und ausgelassen bevölkerten die kessen Rock´n Roll-Girlies und smarten Pomaden-Beatniks bis in den frühen Morgen Lichthof und Mensa, um ausgelassen zu tanzen und zu feiern.

Erscheinungsdatum: 14.01.2014 

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