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HAWK und Universität Hildesheim unterzeichnen Rahmenvereinbarung

Uni und HAWK stärken den Hochschulstandort Hildesheim - und arbeiten enger zusammen

„Dies ist ein wichtiger Schritt für die Bildungsstadt Hildesheim“, sagt Prof. Dr. Christiane Dienel, Präsidentin der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK), anlässlich der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung für Kooperationen am Dienstag. „Durch den nun geschlossenen Rahmenkooperationsvertrag wird die sehr gute und immer engere Kooperation zwischen Universität und HAWK auf eine vertragliche Grundlage gestellt.“ Zunächst werden die bereits bestehenden gemeinsamen Projekte – zum Beispiel im Bereich Frühkindliche Bildung, Geschlechterforschung und Gründungsförderung – weiterentwickelt. Gleichzeitig haben die Fakultäten die Chance, eigene Vorstellungen für die Vertiefung der Zusammenarbeit zu entwickeln. Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich weist besonders auf die Möglichkeit hin, dass Fachhochschulabsolventen mit entsprechender Eignung an der Universität promovieren können.

 

Die Stiftungsuniversität Hildesheim und die HAWK wollen als Hochschulen einer Region ihre Kooperation in Forschung, Lehre und Weiterbildung intensivieren. Auf Grundlage der Rahmenvereinbarung prüfen die Fakultäten und wissenschaftlichen Einrichtungen der beiden Hochschulen Möglichkeiten der Kooperation.

 

In der Lehre soll etwa die Durchlässigkeit zwischen den Studiengängen beider Partnerhochschulen verbessert werden. Studierende sollen die Möglichkeit haben, an Lehrangeboten der jeweils anderen Hochschule teilzunehmen. Im Bereich Soziale Arbeit und Sozialpädagogik sowie Bildung und Erziehung im Kindesalter gibt es schon zahlreiche enge Kooperationsbeziehungen. „Hildesheim kann dadurch seine führende Rolle im Bereich der Pädagogik des Kindesalters in Niedersachsen weiter ausbauen“, sagt Präsidentin Dienel zu diesem Schritt.

 

Auch Lehrende sollen künftig Lehrleistungen für Studierende der anderen Hochschule erbringen können. Dies wird in Einzelvereinbarungen geregelt. Die Nutzung von Räumen, Bibliotheken, Werkstätten, Rechenzentren und sonstiger Infrastruktur soll für gemeinsame Vorhaben ermöglicht werden. So wird etwa geregelt, dass die Beschäftigten der beiden Einrichtungen Räume und Ausstattung gemeinsam nutzen können. „In Zeiten knappen Geldes müssen wir unsere Ressourcen optimal ausnutzen“, so Präsident Friedrich.

 

In der Forschung soll bei der Beantragung neuer und der Weiterentwicklung bestehender Forschungsprojekte die Zusammenarbeit intensiviert werden. So sollen etwa Forschungsmittel gemeinsam eingeworben und Konzepte erarbeitet werden, um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Im „Zentrum für interdisziplinäre Frauen und Geschlechterstudien (ZIF)“ bündeln die beiden Hochschulen ihr Wissen seit mehr als zehn Jahren. Bei der Gründung der gemeinsamen Einrichtung 2002 hatte das hochschultypübergreifende Konzept Pioniercharakter. Seitdem finden gemeinsame Fachkongresse, Workshops und Forschungskolloquien zur Geschlechterforschung statt. Studierende beider Hochschulen besuchen Lehrveranstaltungen und können ein „Gender-Zertifikat“ erwerben.

Erscheinungsdatum: 15.01.2014 

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