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Liebe, Lust und Leidenschaft bei geistig behinderten Menschen

Studierende der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit entwickeln Handlungsempfehlung für die Arbeit mit Behinderten

In einem zweisemestrigen Praxisprojekt haben Studierende der HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit in Hildesheim unter der Leitung von Prof. Dr. Gisela Hermes und Dipl.-Soz.-Päd. Kristina Schmidt eine Handlungsempfehlung für Behinderteneinrichtungen entwickelt: „Sexualität und sexuelle Gewalt – bei uns kein Tabu“ heißt der Titel der nun vorliegenden 24-seitigen Broschüre, die unter anderem Themen wie Rechtliche Grundlagen, Selbstbestimmung, Privatsphäre in Einrichtungen, Sexuelle Bildung, Sexualbegleitung, Sexuelle Gewalt, Prävention und die Schaffung einer offenen Teamkultur beinhaltet.

 

Die Studierenden befragten zunächst Vertreter/innen von Einrichtungen nach Ihrem Informationsbedarf und hospitierten in verschiedenen Wohnheimen für behinderte Menschen. Aufbauend auf diesen Erfahrungen und den Ergebnissen der Befragungen wurden die Themen für die Handreichung ausgewählt.

 

Die Sexualität geistig behinderter Menschen wird nach wie vor in vielen Einrichtungen tabuisiert (eine große Einrichtung verweigerte sogar die Zusammenarbeit mit dem studentischen Projekt) und der Bedarf an Informationen zu rechtlichen Fragen, aber auch zum Umgang mit Sexualität im Alltag oder mit sexuellem Missbrauch ist sehr groß. Die Idee einer Handlungsempfehlung wurde deshalb von den befragten Einrichtungen sehr begrüßt.

 

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Gisela Hermes

Kontakt und Anforderung der Broschüre als Druckexemplar:
Hermes@hawk-hhg.de

Erscheinungsdatum: 29.01.2014 

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