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Wie funktioniert studieren? Rund 450 Schüler und Schülerinnen beim Info-Tag der HAWK-Fakultät N

Fakultät für Naturwissenschaft und Technik gibt einen Einblick in das Technik-Studium

Der Fahrer schaltet hoch, der Motor heult auf. Der Wagen jagt um die Kurve, rutscht kurz, dann kann der Fahrer ihn bändigen. In der Spur bleiben. Höchstgeschwindigkeit. Präzision. Adrenalin.
Prof. Dr.-Ing. Christopher Frey zeigt einen Film. Ohne Worte, nur die Bilder eines Autos, das um Kurven hetzt. Und viele junge Menschen schauen wie gebannt hin. Technik begeistert, das zeigt dieses Bild. Aber sowas später beruflich machen?

 

Etwa 450 Schüler/innen und Studieninteressierte sind der Einladung der HAWK gefolgt und zum Info-Tag der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik gekommen. Begeisterung für technische Zusammenhänge, die bringen viele schon mit. Aber viele Fragen rund um das Studium sind noch offen.

 

Rene Otto, Lehrer an den Berufsbildenden Schulen Duderstadt, hat seine 12. Klasse der Fachoberschule Technik mitgebracht. Was seine Schüler im Studium zu erwarten hätten, das möchte er hier herausfinden. Was das Studium betrifft, sei im Kopf der Schüler noch ein großes Fragezeichen, sagt er.

 

Welche Fachrichtungen an der HAWK-Fakultät für Naturwissenschaften und Technik gelehrt werden und was sie so interessant macht, das stellen Professorinnen und Professoren an den drei Info-Tagen in kurzen Vorträgen vor. „Krass“,  raunt es da im Hörsaal, als Prof. Dr. Wolfgang Müller in seinem Vortrag über Supraleiter einen Magneten schweben und in der Luft rotieren lässt.

 

Wie der Arbeitsalltag eines Studierenden an der HAWK-Fakultät für Naturwissenschaften und Technik aussieht, erfahren die Schülerinnen und Schüler bei einer Laborbesichtigung. Warum der 3D-Druck in der Zukunft ein bedeutsames Verfahren wird oder wie Linsen aus Glas gefertigt und geprüft werden, wird hier von den Dozent/inn/en erklärt.

 

Abgerundet wird das Programm mit Vorträgen zur Studienfinanzierung, Hinweisen zum berufsbegleitenden Studieren oder der Frage nach den Jobchancen nach dem Studium. „Unsere Ingenieure und Ingenieurinnen sind auf dem Arbeitsmarkt begehrt - als Bachelor wie auch als Master“, betont der Dekan Prof. Dr.-Ing. Ralf Hadeler. Die guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt sehe man allein schon an der Tatsache, dass rund 50 Prozent der Masterstudierenden längst eine Ingenieurstelle angetreten hätten, und ihr Studium parallel in Teilzeit absolvierten, berichtet der Dekan.

 

„Was ich hier schön finde, ist der hohe Praxisbezug“, sagt BBS-Lehrer Otto am Ende des Info-Tages. „In meinem Maschinenbaustudium habe ich nicht eine Schraube gedreht“, berichtet er über seine eigenen Erfahrungen. Auch bei den Schüler/inne/n kommt der hohe Anteil an praktischer Arbeit gut an. Benjamin Jamali und Christian Rühmann aus Hannover überlegen deshalb, sich hier für ein Maschinenbaustudium einzuschreiben. „Ich finde es hier gut, weil es auch nicht so groß ist“, sagt Jamali. Dadurch verspreche er sich eine intensive Betreuung. Auch Hadeler sieht in der Größe der Fakultät mit rund 600 Studierenden einen Vorteil dabei, die jungen Leute erfolgreich durch das Studium zu führen.

 

Studienangebot der Fakultät Naturwissenschaften und Technik

Erscheinungsdatum: 13.03.2014 

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