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"Wir sind eine Gemeinschaft und du bist ein Teil davon!"

Fakultäts-Lotse Soziale Arbeit: Jakob Moser fand sofort Anschluss

Jakob Moser stammt aus Friedrichsfeld am Niederrhein. Nach seinem Abitur an der Waldorfschule in Dinslaken fand er eine Zivildienststelle im Altenheim in Voerde. So langsam reifte in dieser Zeit sein Wunsch, etwas mit Medien und Informatik zu studieren. Zunächst jobbte  er für eine Immobilienfirma, hat noch andere Gelegenheitsjobs, dann schrieb er sich für Medieninformatik in Duisburg ein.

 

Sozial engagieren

Allerdings merkte er schnell , dass seine Interessen doch genau genommen woanders liegen. Er wollte sich sozial engagieren und half schließlich bei einer Einrichtung der offenen Jugendarbeit in Düsseldorf aus. „Das war eigentlich mein erster Kontakt zu Sozialpädagogen und zur Sozialen Arbeit“, erinnert er sich an den Einstieg. Er leitete dort ehrenamtlich Box-Angebote, kochte mit den Jugendlichen, fuhr mit ihnen auf Freizeiten und half bei den Hausaufgaben und so stand seine Entscheidung bald fest, er wollte in diesem Bereich professionell tätig werden und bewarb sich an verschiedenen Standorten für den Studiengang Soziale Arbeit.

 

Engagement im Fachschaftsrat

„Ich war sehr skeptisch als die Zusage aus Holzminden kam und dachte, ‚so ein kleines Dorf, nachdem ich mich gerade an die Stadt gewöhnt hatte‘ –  das war ein richtiger Kulturschock.“
Im Wintersemester 2012 wechselte Jakob Moser dann an die HAWK in Holzminden. Jetzt studiert er im vierten Semester Soziale Arbeit, engagiert sich im Fachschaftsrat, in der Studienkommission und ist seit neuestem auch HAWK-Lotse für seinen Fachbereich.

 

"Wir grillten gemeinsam"

Die Einführungstage (ESA-Tage) halfen ihm zu Anfang bei der Eingewöhnung. „Ich fand sofort Anschluss, wir erkundeten die Hochschule und die Stadt, erstellten Stundenpläne und grillten gemeinsam“, erzählt er jetzt von den Vorzügen seiner kleinen Hochschulen. „Das Gefühl war von Anfang an: Wir sind eine Gemeinschaft und du bist ein Teil davon.“ In Holzminden studiere man nicht ins Blaue hinein, man sei nicht irgendeiner von tausend.

 

Es wird nicht einfach frontal unterrichtet

Nach einigen Semestern beschäftigte ihn trotz allem die Frage, ob für ihn ein Ortswechsel sinnvoll sei. „Willst du wirklich hier bleiben?“, fragte er sich. Die klare Antwort: Ja! „Die Zusammenarbeit mit den Dozenten ist so gut hier, wir erarbeiten Dinge gemeinsam, da steht nicht nur einer vorne. Es wird nicht einfach frontal unterrichtet und konsumiert.“ Man werde von den Lehrenden ernst genommen. „Es ist einfach, sich einzubringen und mitzugestalten“, sagt er. Die Seminare seien überschaubar.

 

Stadtteilarbeit mit Erwachsenen

Über den Studiengang wechselt auch seine persönliche Zielgruppe. Mit dem Ziel, mit Jugendlichen und Kindern zu arbeiten, zog er nach Holzminden, jetzt kann er sich auch Stadtteilarbeit mit Erwachsenen vorstellen. An Holzminden mag er besonders die Weser, in den Weserwiesen grillt er gerne mit Freunden oder macht Sport. „Ich fühle mich ziemlich wohl hier, ich habe Freundschaften geknüpft und bearbeite Projekte, die spannend sind.“

 

Bachelorstudiengang Soziale Arbeit

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Steckbrief Fakultäts-Lotse:
Soziale Arbeit

Jakob Moser
25 Jahre alt

„Wir erarbeiten Dinge gemeinsam!“

  • Schule: Allgemeine Hochschulreife
  • Ausbildung: Zivildienst im Altenheim St.Christopherus, Voerde
  • 2010-2012 Eingeschrieben als Student der Medieninformatik in Duisburg
  • Bachelorstudiengang Soziale Arbeit
Erscheinungsdatum: 14.05.2014 

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