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"Mit wenigen Elementen Interessantes geschaffen"

Bushaltestellte HAWK-Campus: Preise beim Ideenwettbewerb vergeben

Die Sieger des studentischen Wettbewerbs zur Gestaltung eines ganz besonderen Wartehäuschens – in Fachkreisen:  Fahrgastunterstand  – für die neue Haltestelle HAWK-Campus auf dem Hohnsen stehen fest:

1. Preis
Marie Beyer und Nick Napiwotzki (1. Master Semester Architektur) hätten bei ihrem Entwurf mit wenigen Elementen etwas Interessantes geschaffen, solide und doch zeitgemäß, heißt es in der Begründung der Jury. Der Entwurf habe gute raumbildende und gute städteräumliche Qualitäten. Trotz funktionaler Schwächen, sei er aber insgesamt die überzeugendste Idee. Der erste Preis ist mit 500 Euro dotiert.

2. Preis
Janina von Korff und Janina Zink (1. Master Semester Architektur) hätten mit der Idee des geschwungenen Daches das Thema „Eyecatcher“ insgesamt am besten umgesetzt. Das Dach habe zwar eine gute Dynamik, die bauliche Umsetzung und Unterhaltung seien aber insgesamt schwierig, befand die Jury. Für den 2. Platz bekommt das Team 300 Euro.

3. Preis
Paula Hecht (6. Bachelor Semester Architektur) hat mit ihrem Entwurf den dritten Platz gewonnen. Ihr klassisches und funktionales Wartehäuschen hat sie im Corporate Design und mit indirekt beleuchtetem HAWK-Logo als Eyecatcher aufgewertet, befand die Jury. Der dritte Platz ist mit 200 Euro dotiert.

 

 

Die HAWK hatte den Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Architekten- und Ingenieurverein Hildesheim (AIV) ausgeschrieben, der auch die Preisgelder gestiftet hat. Insgesamt hatten sich zehn studentische Teams aus vier Studiengängen der beiden HAWK-Fakultäten Bauen und Erhalten sowie Gestaltung beteiligt. Aufgabe war, unter Berücksichtigung aller Normen und Vorschriften, einen Fahrgastunterstand konzipieren, der ein individuelles Eingangstor zur HAWK darstellt.

„Solche Wettbewerbe zeigen ganz deutlich die Vernetzung unserer Hochschule. Wir greifen Fragestellung aus der Region und der Praxis auf und spielen Ideen wie im ‚Gegenstrom‘ in die Region zurück“, sagte HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy vor Studierenden, der Jury und Gästen aus der Nachbarschaft bei seiner Begrüßung in der HAWK-Aula am Hohnsen. Martin Kerkhof vom AIV übergab die Preise und lobte die große Bandbreite der Ideen: „Ein sehr, sehr großes Kompliment an die Studierenden. Heute sind Fahrgastunterstände recht komplexe Bauvorhaben, bei denen viele Aspekte beachtet werden müssten. Das ist den Teilnehmerinnen und Teilnehmern hervorragend gelungen.“

Die Jury
Die Jury bestand aus Monika Kochel und Martin Kerkhof vom AIV, HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy, Kai Henning Schmidt, Geschäftsführer des SvHi, und Stadtbaurätin Andrea Döring. Als Vertreter/innen der Fakultäten haben Prof. Günter Weber, Prof. Dr. Georg Klaus sowie Prof. Dr. Andrea Friedrich die Jury beraten.

Kriterien und Verfahren
Kriterien der Jury bei der Beurteilung der eingereichten Arbeiten waren städtebauliche, konzeptionelle und gestalterische Aspekte. Attraktivität und Qualität der äußeren und innenräumlichen Gestaltung waren von Bedeutung. Beurteilt wurden zudem die funktionelle Gesamtlösung, die Orientierbarkeit sowie die Wegeführung. Hinzu kamen die Wirtschaftlichkeit bei der Errichtung, im Betrieb und bei der Erhaltung sowie ökologische Kriterien wie Nachhaltigkeit, so sollen zum Beispiel keine Bäume für den Bau des Wartehäuschens gefällt werden müssen. Die Sieger wurden in zwei Wertungsrundgängen ermittelt. Vier der insgesamt zehn Arbeiten gelangten in die zweite Runde, aus der schließlich die drei Gewinner ermittelt wurden.

Die HAWK hofft, dass der  Siegerentwurf  - möglicherweise mit Anpassungen - tatsächlich umgesetzt werden kann. Denn im kommenden Jahr werden die Fahrgastunterstände in Hildesheim ohnehin weiter umgebaut.

Erscheinungsdatum: 19.12.2017 

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