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HAWK-Campus Weinberg, Hildesheim

Ministerpräsident McAllister steuert den Abrissbagger

McAllister, Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka und Finanzminister Hartmut Möllring haben heute den Startschuss für für 52 Millionen Euro teuren HAWK-Campus gegeben

Die Vorbereitungen zum Bau des neuen, zentralen Campus der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen haben fristgerecht begonnen: Ministerpräsident David McAllister, Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka und Finanzminister Hartmut Möllring haben heute den Startschuss für die Abbrucharbeiten des ehemaligen Klinikums in Hildesheim gegeben. In unmittelbarer Nachbarschaft zum bisherigen Hauptsitz der HAWK am Hohnsen/Goschentor entsteht für rund 52 Millionen Euro Gesamtinvestition der neue Hochschulcampus Weinberg.
Die eigentlichen Hochbauarbeiten sollen im kommenden Frühjahr starten, die Fertigstellung der Anlage ist für März 2014 terminiert.

 

„Der künftige Campus Weinberg wird ein moderner Hochschulstandort“, sagte der Ministerpräsident. „Die Größe des Vorhabens und die hohe Investitionssumme machen einmal mehr deutlich, dass Bildung und Wissenschaft Schwerpunkte der Landesregierung sind. Die HAWK mit ihrem neuen Campuskonzept bietet den Studenten bald die Voraussetzungen für ein optimales Studium und effektives wissenschaftliches Arbeiten“, so David McAllister.

 

„Die bisher auf das Stadtgebiet verteilten Lehr- und Forschungseinrichtungen sowie Prüfungsamt und Bibliotheken finden künftig an einem zentralen Ort mitten in Hildesheim eine neue Heimat“, so Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka.„Studierende und Lehrende profitieren von der optimalen Erreichbarkeit, und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Fakultäten wird gestärkt“, so die Ministerin.

 

Finanzminister Hartmut Möllring hob hervor: „Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen einem privaten Investor und der öffentlichen Bau- und Liegenschaftsverwaltung. Die Attraktivität des Hochschulstandorts Hildesheim wird dadurch erheblich gesteigert. Die Kosten für die Unterhaltung werden durch den zentralen Standort deutlich wirtschaftlicher.“


Professor Dr. Christiane Dienel, die Präsidentin der HAWK sagte: „Die ganze Hochschule freut sich auf den neuen Campus. Interdisziplinäre Lehre und studentisches Leben können sich dort viel besser entfalten als derzeit an den unterschiedlichen Standorten. Es werden sich vielfältige neue Kontakte und Kooperationen zwischen den Fakultäten ergeben, aber auch zu den Menschen in der Stadt und Impulse für die städtische Entwicklung."

 

Bisher verteilen sich die Lehr- und Forschungseinrichtungen der HAWK auf 14 unterschiedliche Standorte im Stadtgebiet. Dadurch fallen hohe Kosten durch Anmietung und Betrieb von zahlreichen Gebäuden an.
Das künftige Konzept sieht nun die Nutzung des rund 21.500 Quadratmeter großen Geländes des bisherigen städtischen Klinikums Hildesheim vor. Dort sind der Umbau von zwei bestehenden und die Errichtung von drei neuen Gebäuden geplant. Auf rund 9.600 Quadratmetern Nutzfläche entstehen Seminarräume, Hörsäle, Werkstätten, Labore, Büros und eine Bibliothek. Im Gegenzug werden sieben Außenstandorte in Hildesheim aufgegeben.


Umgesetzt wird die Maßnahme durch die Grundstücksgesellschaft Lüder Projekt 5 GmbH, die als Generalübernehmer einen schlüsselfertigen Campus erstellt.  Die baufachliche Begleitung erfolgt durch das Staatliche Baumanagement Südniedersachsen.

 

Die 1971 gegründete Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen deckt mit derzeit rund 5.300 Studierenden an den drei Standorten Hildesheim, Holzminden und Göttingen ein großes Einzugsgebiet ab. Die Hochschule bietet mit 22 Bachelor- und 17 Master-Studiengängen an sieben Fakultäten ein breit gefächertes Studienangebot an. Der Standort Hildesheim ist traditionell studentischer Schwerpunkt der Hochschule mit derzeit etwa 2.800 Studierenden.

 

Bei der Feierstunde hat das Team "Länger & Härter ", das den Innovationspreis beim Papierbrückenwettbewerb gewonnen hat, live seine Brücke in der ehemaligen Dialyse vor rund hundert Gästen installiert.
Sarah Kynast, Jonas Kraft, Philipp Hantich, Johannes Gerling und Anna Pottgiesser von der Fakultät Bauwesen staunten nicht schlecht, als Ministerpräsident McAllister und Finanzminister Möllring die Papier-Brücke spontan testeten. Sie hielt und bekam riesigen Applaus.

Erscheinungsdatum: 24.11.2011