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HAWK-Campus Weinberg, Hildesheim

HAWK-Campus Weinberg

Eckpunkte zur Geschichte

2007
Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt die Suche der HAWK bei dem Ziel, ihre Raumsituation zu verbessern. Die HAWK hat seit einigen Jahren mit akuten Raumproblemen in Hildesheim zu kämpfen. Die Verteilung der HAWK auf acht Standorte und 14 Gebäude in Hildesheim bereitet der Hochschule viele Probleme. Hinzu kommt, dass ein Großteil der Gebäude nur angemietet ist und die Mietkosten den Haushalt der Hochschule enorm belasten.

Vorherige Überlegungen, einen Campus auf dem Areal der ehemaligen Ledebur-Kaserne zu bauen, erscheinen nicht geeignet und werden nicht weiter verfolgt. Da auf dem Militärgelände aber das Klinikum Hildesheim seinen künftigen Standort plant, gibt es Überlegungen, dass dann am ehemaligen, zentral gelegenen Klinikstandort ein neuer Campus entstehen könnte. Die Lüder Unternehmensgruppe entwickelt eine erste Ideenskizze dazu.

2008
Gespräche mit der Landesregierung über die Überlegungen, am Weinberg und Hohnsen die HAWK zu konzentrieren, nehmen einen positiven Verlauf: Eine Machbarkeitsstudie wird in Auftrag gegeben. Im August 2008 nimmt eines der ehrgeizigsten niedersächsischen Hochschulbauprojekte Gestalt an: Das Wissenschaftsministerium, das Finanzministerium und die HAWK wollen die einmalige Chance nutzen und das Gelände des Hildesheimer Klinikums zu einem Campus umbauen.

Nachdem das Wissenschaftsministerium den Raumbedarf der HAWK von rund 14.500 Quadratmetern bewilligt hat, sind die Chancen für eine Realisierung des Projektes deutlich gestiegen. Wissenschaftsminister Lutz Stratmann und Finanzminister Hartmut Möllring lassen sich die Campus-Pläne am 21. August 2008 von HAWK-Präsident Prof. Dr. Martin Thren im Detail vorstellen.

2009
Im April 2009 wird zwischen dem Land Niedersachsen, der HAWK und der Lüder Unternehmensgruppe eine Rahmenvereinbarung zur Entwicklung des neuen Fachhochschul-Campus auf dem damals noch als Klinikum genutzten Grundstück zwischen Hohnsensee und Weinberg geschlossen. Ein Architektenwettbewerb wird ausgeschrieben.

Im November tagt das renommierte Preisgericht. Sieger wird das Architektenbüro Baumschlager Eberle. Die Pläne werden öffentlich vorgestellt. Der Entwurf wird zur Grundlage der weiteren Bearbeitung des Projektes, bei dem das Preisträgerbüro und diverse Fachplaner vor Ort Feinplanung und Kostenanalysen vornehmen.

2010
Erste Kostenschätzungen zur Realisierung des Siegerentwurfs für den Campus Weinberg machen beim Land deutlich, dass eine volle Ausfinanzierung der ursprünglich genehmigten 14.500 Quadratmeter Hauptnutzungsfläche unrealistisch ist. Die Pläne werden mit viel Aufwand und Herzblut auf allen Seiten an das Machbare angepasst.

Die einzigartige Chance, einen dringend benötigten zentralen Hochschulcampus in Hildesheim entstehen zu lassen, sollte unbedingt genutzt werden.
Der Stadtentwicklungsausschuss beschäftigt sich mit den Planungen. Diskussionspunkt ist die Höhe des geplanten Bibliotheksbaus. In der endgültigen Planung wird er eine Höhe von 26 Metern haben. Ursprünglich war über 40 Meter nachgedacht worden.

2011
Nachdem der Haushalts- und Finanzausschuss des Niedersächsischen Landtages dem Konzept zugestimmt hat, kann im April 2011 die Unterschrift unter den Kaufvertrag gesetzt werden: Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Finanzminister Hartmut Möllring, Sebastian Lüder von der Lüder Unternehmensgruppe und HAWK-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Dienel sind hoch zufrieden, dass die mehr als drei Jahre dauernden Vertragsverhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen sind.

Im Oktober 2011 wird der Bauantrag bei der Stadt Hildesheim eingereicht.

Im November 2011 starten die Abbruch- und Entkernungsarbeiten auf dem Gelände. Das Staatliche Baumanagement Südniedersachsen übernimmt von Seiten des Landes die fachliche Baubegleitung.

2012
Frühjahr: Baubeginn (vier Neubauten und ein  Umbau).
Dezember: Richtfest.

2014
werden die Häuser bezugsfertig.


 

Erscheinungsdatum: 13.10.2014