Zwangsprostitution und Menschenhandel
Internationale Konferenz 19.-21. April 2012
Einleitung
Gesunde und unterstützende Beziehungen in allen Lebensbereichen zu haben und zu bewahren ist für gesellschaftliches und individuelles Wachstum und Wohlbefinden essentiell (J. B. Miller, 1986). Wenn das soziale Miteinander aber nicht auf Gleichberechtigung, Würde, Gegenseitigkeit und Respekt beruht, nimmt die gesamte Gesellschaft und ihre Mitglieder Schaden. Dies ist der Fall beim Menschenhandel. Menschenhandel ist eine Menschenrechtsverletzung (Art. 4 UN Menschenrechtskonvention) und eine extreme Form sozialer Ungerechtigkeit. Sie wird durch eine dominant-unterordnenende Einstellung und die Tolerierung von Gewalt aufrechterhalten. Menschenhandel schadet der Gesellschaft und schafft unermessliches persönliches Leid. Die Konferenz erörtert Herausforderungen, denen sich die internationale Gemeinschaft stellen muss. Die Konferenz widmet sich dem tieferen Einblick in die Bedürfnisse von Betroffenen und ihrem Umfeld, dem Verständnis für die Vielschichtigkeit der internationalen Zusammenarbeit, der Unterstützung für den gemeinschaftlichen Weg bei der Betreuung Betroffener und der Entschlossenheit, der Gewalt und Ausbeutung ein Ende zu setzen.Konferenzmodell
- dreitätige internationale Konferenz
- theorie- und praxisorientiert unter Einbeziehung von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Forschung und Dienstleistung
- Hauptvorträge und Seminare
- der Öffentlichkeit zugänglich mit der Möglichkeit für Studierende und Berufstätige, Scheine und Credits für die Fort- und Weiterbildung zu erhalten
Zielgruppen der Konferenz
- Forscherinnen, Forscher und Lehrende an (Hoch-)Schulen
- professionelle Dienstleister aus den Bereichen Strafrecht, Opferberatung, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), internationalen und kirchlichen Organisationen, Sozialdiensten, Frauen- und Männerverbänden sowie Gesundheitsdienstleister und mehr
- Studierende
- die allgemeine Öffentlichkeit mit Interesse an dieser Thematik
Fördernde Organisationen
Die Konferenz wird finanziell gefördert/unterstützt durch:
- Europäisches Informations-Zentrum Niedersachsen
- Europäische Kommission - Vertretung in Deutschland
- Hans Böckler Stiftung
- Stiftung Opferhilfe Niedersachsen
- HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Gleichstellungsbüro
- HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Institut für interdisziplinäre Wissenschaften
- HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, Hildesheim
- HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen, Holzminden
- HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Akademisches Auslandsamt
- Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterstudien, Hildesheim (ZIF)
