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Soziale Arbeit
und Gesundheit

Informationen für Praxiseinrichtungen

Ziele der berufspraktischen Phasen (Praktika)
Die Praxisqualifizierung durch Praktika und Praxisprojekte ist konstitutiver Bestandteil des Bachelor-Studiengangs „Soziale Arbeit“ in Hildesheim. In das Studium sind zwei berufspraktische Phasen in das Modul „Professionelle Identitätsbildung“ und das Modul „Handlungsfelder“ integriert. Eine weitere Phase ist Bestandteil des in Hildesheim obligatorischen Projektstudiums. Komplettiert werden diese Phasen durch das Berufspraktikum, mit dem nach dem Bachelor-Abschluss begonnen werden kann. Die berufspraktischen Phasen haben insgesamt einen Umfang von 12 Monaten. Der erste Teil - Praktika im Studium/ Projektstudium -  ist Bestandteil der o.g. Module des Studiengangs Soziale Arbeit und wird innerhalb der Regelstudienzeit absolviert. Der zweite Teil - das Berufspraktikum - kann erst nach erfolgreichem Bachelor-Abschluss aufgenommen werden. Es dauert 6 Monate und zählt nicht zur Regelstudienzeit.

Die vorstehende Regelung ist im April 2009 wie folgt präzisiert worden:

Die in das Bachelor-Studium integrierten berufpraktischen Phasen werden in der Regel mit sechs Monaten angerechnet. Im Anschluss an das Bachelor-Studium können somit die AbsolventInnen ein von der HAWK gelenktes und bei in Anspruchnahme der Anrechnungsmöglichkeiten sechs Monate umfassendes Berufspraktikum (Vollzeit) absolvieren. Werden die Anrechnungsmöglichkeiten nicht in Anspruch genommen, beträgt die Dauer des Berufspraktikums 12 Monate (in Vollzeit).

Das grundlegende Ziel von Praktika besteht darin, Lern- und Lehrsituationen in der professionellen Praxis Sozialer Arbeit zu eröffnen, welche den Studierenden die Aneignung der erforderlichen professionellen Handlungskompetenzen ermöglichen. Zum professionellen Handeln gehören insbesondere die Entwicklung, Annahme und Reflexion einer beruflichen Identität als SozialarbeiterInnen/ SozialpädagogInnen sowie die Einarbeitung in die berufliche Praxis und deren theoriegeleitete Reflexion.

Die berufspraktischen Einheiten erfüllen bei der Einübung in die künftige Berufsrolle eine besondere Aufgabe. Nach Bernler und Johnsson kann dieser Sozialisationsprozess in vier Teilziele untergliedert werden:

Diese Teilziele sind nur durch die gemeinsame Verantwortlichkeit von Profession und Disziplin für die Ausbildung in der Praxis zu erreichen. Die professionelle Praxis übernimmt bei der Vermittlung dieser Ziele eine wesentliche Funktion in der Gesamtausbildung, die auf „der Ausbildungsebene „Theorie“ in der Institution „Hochschule“ in dieser Weise nicht erfüllt werden können.“ (BAG Praxisämter/ -referate u.a. 1999, S. 7)

 

Anforderungen an die Praxiseinrichtung
Damit die Praxisstellen ihren spezifischen Anteil an der Ausbildung erbringen können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

 

Gestaltungsmöglichkeiten für Praktika
Studierende können Praktika in Blockform in der lehrveranstaltungsfreien Zeit (Februar/März oder Juli bis September) oder studienbegleitend als Tagespraktikum (ca. 8 Stunden) bzw. als Halbtagespraktikum (ca. 4 Stunden) absolvieren. Sie können geblockte und studienbegleitende Praktika auch miteinander kombinieren.

Nähere Informationen zu Praktika - einschließlich des Berufspraktikums - im Diplomstudiengang und Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit Hildesheim finden sie unter Service/ Download.

Wir sind daran interessiert, Träger/Einrichtungen aus allen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit der Region und Überregional als Kooperationspartner für Praktika zu gewinnen.
Mit der Aufnahme von PraktikantInnen, die während ihres Praktikums von einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin der Einrichtung fachlich angeleitet werden, leisten Praxiseinrichtungen einen eigenverantwortlichen Beitrag zur Ausbildung des Berufsnachwuchses.

 

Praxisstellendatenbank
Für Praxiseinrichtungen haben wir eine Online-Datenbank praxisstellendatenbank.hawk-hhg.de geschaffen, in der sie die Gelegenheit haben, auf Praktikumsstellen in ihrer Institution hinzuweisen. Für den Zugang ist ein Kennwort erforderlich, das bei Jürgen Ebert erfragt werden kann. Zusammen mit der Kennung erhalten sie eine kurze Anleitung zur Nutzung und Pflege ihrer Daten in der Datei.