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Soziale Arbeit
und Gesundheit

Forschungsschwerpunkte an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit

Forschungsschwerpunkte_Interview
Forschungsschwerpunkte_Bericht



Internationale und interkulturelle Soziale Arbeit

Soziale Arbeit hat sich seit je her auch im Zusammenhang von Globalisierung, internationalen Einflüssen und einem internationalen Austausch entwickelt und professionalisiert. Schon immer war sie auch mit den Themen Migration und Kultur eng befasst. Zugleich sind soziale Probleme wie Armut, soziale Ausschließung, Drogenabhängigkeit, Arbeitslosigkeit, Gewalt usw. in ihren Ursachen und Lösungsansätzen nicht mehr allein regional zu verstehen. Internationale Organisationen und internationale Verbände der Sozialarbeit nehmen inzwischen einen wesentlichen Einfluss auf sozialpolitische Maßnahmen und auf methodische Grundlagen sozialarbeiterischen Handelns. Erkennbar ist eine Transnationalisierung der Sozialen Arbeit. Vor allem Macht und Herrschaft sind dabei auch international im Kontext von Gleichheit und Differenz als zentrale analytische Dimensionen mit zu beachten. In diesem Kontext leiten sich die Fragestellungen des Forschungsschwerpunktes unter anderem ab aus Beschlüssen und Empfehlungen der Europäischen Union, aus dem Interesse an Ländervergleichen und der Suche nach „best practices“ vor Ort sowie aus den Bedingungen und Folgen von Migration und dem Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster kultureller Herkunft. Ziel des Forschungsschwerpunktes ist es, die internationale und lokale Ebene Sozialer Arbeit in den Forschungsergebnissen und in den Folgerungen möglichst konkret aufeinander zu beziehen und damit zu lokalen Innovationen beizutragen. Dazu gehört auch eine stärkere Orientierung auf Lebensverläufe in der Migrationsforschung, um neue Impulse für eine interkulturelle Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung zu setzen.

 

Prof. Dr. Gazi Caglar

 

Prof. Dr. Uwe Schwarze

 

Prof. Dr. Friedhelm Vahsen, Dipl.-Päd. Gudrun Mane