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Soziale Arbeit
und Gesundheit

Brennen ohne Burnout

Informations- und Austauschmesse zu den Ergebnissen der Burnoutforschung

Zwei Semester lang forschten die Studierenden der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit in Hildesheim unter Leitung von Prof. Dr. Andrea Friedrich und Dipl. Soz. Päd. Caroline Pietzonka.

Brennen ohne Burnout war das Thema - Verantwortung übernehmen, Organisation gestalten und Gesundheit fördern, waren die Schwerpunkte.
Zum Abschluss der Projektphase präsentierten die Teilnehmenden in einer Posterausstellung ihre Arbeitsergebnisse vor breitem Publikum.

Im Laufe ihrer Recherchen und in den Praxisphasen beschäftigten sich die Studierenden mit den Schwerpunkten

  • Burnout im Unternehmen: Führung, Kultur und Struktur,
  • System Familie: Zwischen Risiko und Schutz vor psychischen Erkrankungen,
  • Burnout global: Ein internationaler Vergleich sowie
  • Praxisanalyse: Eine Organisation mit Erkrankungs-„Potenzial“.

Gemeinsam Vertretern aus verschiedenen Einrichtungen, Experten und weiteren Interessierten diskutierten sie die veranschaulichten Arbeitsergebnisse.

Das Thema Burnout ermöglichte in vielen Gesprächen vor den ausgestellten Postern einen persönlichen Austausch über private Erfahrungen, Unterstützungsmöglichkeiten und die hohe Bedeutung der Führungskräfte in den einzelnen Organisationen.
Über Kopfhörer konnten die Besucher akustische Einblicke in unterschiedliche Interviews erhalten, welche die Studierenden mit Betroffenen und Angehörigen von Erkrankten geführt hatten. Als besonders eindrucksvoll beschrieb eine Studierende eine Interviewsequenz mit einer Betroffenen, die unter Tränen bei der Beschreibung ihrer Erkrankung die Unterstützung ihres Partners heraushob.

Als Resümee ihrer einjährigen Projektarbeit formulierten die Studierenden übereinstimmend die Sensibilisierung für psychische Erkrankungen, die Achtsamkeit für Körper und Geist sowie die Zusammenhänge zwischen psychischen und physischen Erkrankungen.
Die Poster der einzelnen Arbeitsgruppen werden im kommenden Sommersemester in den Fluren des Gebäudes Hohnsen 1 ausgestellt, um auch weiterhin Studierende und Fachkräfte für das Thema zu interessieren. 

Erscheinungsdatum: 20.01.2014