Projekt
Projekt "Barrierefreie HAWK - Verbesserung der Studienbedingungen für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen an der HAWK" von April 2007 bis März 2011
Projektleitung
Prof. Dr. Gisela HermesFakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Brühl 20
31134 Hildesheim
Tel.: +49(0)5121 881-411
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Ricarda Kluge bis April 2009 und
Kerstin Blochberger bis 31.3.2011
Von April 2007 bis März 2011 gab es an der HAWK ein Projekt, das sich mit dem Thema Studieren mit Behinderung und chronischer Erkrankung auseinandersetzte.
Ziel dieses Projekts war es, die Bedingungen für behinderte und chronisch kranke Studierende an der HAWK zu verbessern.
Wesentliche Kernpunkte der Arbeit waren:
- Erhebung der Bedarfe behinderter und chronisch kranker Studierender
- Analyse des derzeitigen Standes der Barrierefreiheit für möbilitätsbehinderte, seh- und hörgeschädigte sowie chronisch kranke Studierende
- Entwicklung eines Maßnahmeplans zur Herstellung von Barrierefreiheit und somit der grundlegenden Verbesserung der Bildungschancen für behinderte Menschen an der HAWK
- Entwicklung von Informationsblättern für Studierende und Lehrende
- Netzwerkbildung zur Interessenvertetung durch Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung (Stammtisch)
- Weiterbildung Lehrender zur Verbesserung der Barrierefreiheit in Lehre und Wissenschaft
- Weiterbildung der Mitarbeiter/innen in Prüfungsämtern, Imatrikulationsamt und Gebäudemanagment
- Überprüfung der Prüfungsordnungen bezüglich der Nachteilsausgleiche und Erarbeitung einer Formulierung mit einem weitgefassten Behinderungsbegriff
- Durchführen eines Seminars zum Berufseinstieg mit Behinderung und chronischer Erkrankung
Ausführliche Informationen finden Sie in den Projektberichten:
- Abschlussbericht Phase 1 von 2007 bis 2008
- Abschlussbericht Phase 2 von 2008 bis 2010
- Abschlussbericht 2010 bis 2011 wird demnächst eingestellt
Lehrenden der HAWK stehen Rollstühle und Sensibilisierungsmaterial zur Verfügung
Lehrenden der HAWK stehen ab November 2009 Rollstühle und andere Materialen für die Sensibilisierung zum Thema „Leben mit Behinderung“ für eigene Erfahrungen und zur Ausleihe für Übungen mit Studierenden zur Verfügung
Dank der guten Kooperation der HAWK mit der Hilfsmittelfirma Otto Bock kann die Hochschule seit diesem Semester auf 4 von Otto Bock gespendete Rollstühle zurückgreifen. Ein wichtiger Einsatzbereich für die Rollstühle ist auch nach Ende des Projekts die Sensibilisierung der Studierenden, die im späteren Berufsleben zum Beispiel auf Barrierefreiheit in Architektur und Gestaltung achten müssen. So werden Bau- und Gestaltungsnormen im beruflichen Alltag leichter umsetzbar. Auch Absolventen der Fakultät S benötigen später für die Sozial-Beratung, in der Kita oder in der Therapie von Menschen mit Behinderungen das Wissen über den Umgang mit Hilfsmitteln.
Ausleihe von Sensibilisierungsmaterial möglich:
4 Aktivrollstühle in verschiedenen Größen
5 Sensibilisierungsbrillen, die die Sicht mit unterschiedlichen Sehbehinderungen nachempfinden lassen
8 Blindenstöcke mit Verdunklungsbrillen
DVD "Stolpern war gestern" Wie sieht ein Mensch, der eine Sehbehinderung hat? Wie kann gute Begleitung angeboten werden?
Wer die Rollstühle und das Sensibilisierungsmaterial zum Thema Sehbehinderung in Seminaren einsetzen möchte, kann sich direkt mit Prof. Hermes Kontakt in Verbindung setzen.
