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Barrierefreie Lehre

HAWK Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen

Lehrenden der HAWK stehen Rollstühle und andere Materialen zur Sensibilisierung und zum Sammeln eigener Erfahrungen, zum Thema „Leben mit Behinderung“ zur Verfügung. Ein wichtiger Einsatzbereich für die Rollstühle ist die Sensibilisierung der Studierenden, die im späteren Berufsleben zum Beispiel auf Barrierefreiheit in Architektur und Gestaltung achten müssen. Auch Absolventen/innen sozialer Berufs- und Studienzweige benötigen für die Sozialberatung, in der Kita oder in der Therapie von Menschen mit Behinderungen das Wissen über den Umgang mit Hilfsmitteln. 

Folgende Materialien können bei Prof. Dr. Gisela Hermes ausgeliehen werden:

Dank der Kooperation der HAWK mit der Hilfsmittelfirma Otto Bock kann die Hochschule seit 2009 auf vier von Otto Bock gespendete Rollstühle zurückgreifen. Sie sind neben der Sensibilisierung der Planer und Bauaufsicht am neuen Campus auch in der Lehre sowie in der Weiterbildung der HAWK-Mitarbeiter/innen und Lehrenden zum Einsatz gekommen. So konnten sich Lehrende aller Fakultäten für die Belange von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen direkt in Hildesheim auseinander setzen, um dem Ziel der barrierefreien HAWK auch in der Lehre einen wesentlichen Schritt näher zu kommen.

 

Erste Schritte für eine Barrierefreie Didaktik

Signalisieren Sie Bereitschaft
Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung möchten ihr Studium so erfolgreich wie möglich absolvieren. Als Lehrende/r können Sie Ihre Gesprächsbereitschaft vor bzw. nach einer Veranstaltung anbieten. Verweisen Sie auf Ihre Sprechstunden und lassen Sie sich die individuelle Situation der behinderten Studentin/des behinderten Studenten schildern.

Fragen Sie die Experten selbst
Die einfachste Möglichkeit ist, die Betroffenen selbst zu fragen, welche Art von Unterstützung sie brauchen. Welche Materialien benötigt der/die Studierende vorab? Welche Hilfsmittel sind für Ihren Unterricht nötig? Geben Sie Informationen zu Nachteilsausgleichen an Studierende weiter oder verweisen Sie auf das Beratungsangebot durch die Senatsbeauftragte für Studierende mit Behinderung Prof. Dr. Gisela Hermes. Die HAWK hat bereits Erfahrungen in der Lehre mit gehörlosen Studierenden sammeln können.

Passen Sie Ihre Methoden an die Bedürfnisse an
Überlegen Sie sich, was Sie an Ihrem Vortragsstil ändern können, wenn hörgeschädigte, sehgeschädigte oder mobilitätsbehinderte Studierende in Ihren Veranstaltungen sind. 

Grundregeln sind:

Barrierefreie Lehre hilft allen
Der geringe Mehraufwand zu Beginn lohnt sich. Viele der unterstützenden Maßnahmen kommen allen Studierenden zugute.