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Studieren mit Behinderung
und chronischer Erkrankung

Aktuelle Informationen

Aktuelle Meldungen, bundesweite Veranstaltungshinweise und Gerichtsurteile zum Thema Studium und Behinderung können Sie im Archiv der Newsletter der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studentenwerkes lesen. Den aktuellen Newsletter find Sie hier.

Seminar Berufseinstieg für behinderte Studierende

auch in diesem Jahr (16.-19. 8.2011 in Bonn) bietet die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung des Deutschen Studentenwerks wieder das Seminar zur Vorbereitung des Berufseinstiegs mit Behinderung an. Dazu laden wir Studierende und Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit Behinderung oder chronischer Krankheit herzlich ein. Folgende Themen werden im Seminar angesprochen und bearbeitet: 
 
- Bewerbungsschreiben in Theorie und Praxis
- Simulation von Bewerbungsgesprächen auf Grundlage einer persönlichen    Bewerbungsmappe
- individuelle Gespräche zu Fragen und Problemen in Bewerbungsverfahren
- Unterstützungsmöglichkeiten der Agentur für Arbeit bei der Arbeitssuche
- Informationen zur Organisation des Arbeitsalltags und zur Arbeitsassistenz
 
Das ausführliche Programm ist angefügt und ist auf unseren Seiten zu finden unter:
http://www.studentenwerke.de/pdf/Seminar_Berufseinstieg_Info_und_Anmeldung.pdf
 
Für inhaltliche Fragen steht Ihnen gerne zur Verfügung Frau Jonas (Tel.: 030/ 29 77 27 61, E-Mail: ursula.jonas@studentenwerke.de, für organisatorische Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Beutke (Tel.: 030/ 29 77 27 64, E-Mail: manuela.beutke@studentenwerke.de).
 

Deutschlandstipendium berücksichtigt Studierende mit Behinderung

Zum Sommersemester 2011 können sich Studierende für das sogenannte Deutschlandstipendium 300 Euro monatlich) bewerben. Neben Leistung und Begabung berücksichtigen die Vergabekriterien auch behinderungsbedingte Aspekte. Die Förderkriterien werden im Rahmen eines Auswahlverfahrens geprüft, das im Einzelnen durch die Hochschulen festgelegt und bekannt gemacht wird.

In der "Verordnung zur Durchführung des Stipendienprogramm-Gesetzes (Stipendienprogramm-Verordnung - StipV), § 2 Auswahlkriterium" heißt es dazu:

"… 2) Bei der Gesamtbetrachtung des Potenzials der Bewerberin oder des Bewerbers sollen außerdem insbesondere berücksichtigt werden
1.besondere Erfolge, Auszeichnungen und Preise, eine vorangegangene Berufstätigkeit und Praktika,
2.außerschulisches oder außerfachliches Engagement wie eine ehrenamtliche Tätigkeit, gesellschaftliches, soziales, hochschulpolitisches oder politisches Engagement oder die Mitwirkung in Religionsgesellschaften, Verbänden oder Vereinen,
3.besondere persönliche oder familiäre Umstände wie Krankheiten und Behinderungen, die Betreuung eigener Kinder, insbesondere als alleinerziehendes Elternteil, oder pflegebedürftiger naher Angehöriger, die Mitarbeit im familiären Betrieb, studienbegleitende Erwerbstätigkeiten, familiäre Herkunft oder ein Migrationshintergrund."

Sehbehinderten- und blindengerechter Bibliotheksarbeitsplatz steht zur Verfügung

Barrierefreier Bibliotheksarbeitsplatz

Ein sehbehinderten- und blindengerechter Arbeitsplatz sowie ein Vergrößerungsgerät zum Lesen von Zeitschriften und Büchern steht in der Bibliothek Goschentor in Hildesheim mit folgenden Hard- und Softwarekomponenten zur Verfügung:

Dieser Arbeitsplatz kann semesterweise an andere Bibliotheksstandorte der HAWK verliehen werden. Bitte fragen Sie bei Frau Linde unter Tel. +49(0)5121 881-120 nach.

 

Lehrenden der HAWK stehen weiterhin Rollstühle und andere Materialen für die Sensibilisierung zum Thema „Leben mit Behinderung“ für eigene Erfahrungen und zur Ausleihe für Übungen mit Studierenden zur Verfügung

Projekt Barrierefreie HAWK

Dank der guten Kooperation der HAWK mit der Hilfsmittelfirma Otto Bock kann die Hochschule seit 2009 auf 4 von Otto Bock gespendete Rollstühle zurückgreifen. Sie sind neben der Sensibilisierung der Planer und Bauaufsicht am neuen Campus auch in der Lehre sowie in der Weiterbildung der HAWK-Mitarbeiter/innen und Lehrenden zum Einsatz gekommen. So konnten sich Lehrende aller Fakultäten für die Belange von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen direkt in Hildesheim sensibilisieren lassen, um dem Ziel der barrierefreien HAWK auch in der Lehre einen wesentlichen Schritt näher zu kommen.

Ein wichtiger Einsatzbereich für die Rollstühle ist auch zukünftig die Sensibilisierung der Studierenden, die im späteren Berufsleben zum Beispiel auf Barrierefreiheit in Architektur und Gestaltung achten müssen. Auch Absolventen der Fakultät S benötigen später für die Sozialberatung, in der Kita oder in der Therapie von Menschen mit Behinderungen das Wissen über den Umgang mit Hilfsmitteln. 

Die Ausleihe von folgendem Sensibilisierungsmaterial ist für die Lehrenden auch nach Beendigung des Projektes möglich:

Wer Interesse an der Ausleihe von Rollstühlen hat und Sensibilisierungsmaterial zum Thema Sehbehinderung in Seminaren einsetzen möchte, kann sich direkt mit Prof. Dr. Hermes (E-Mail) in Verbindung setzen.