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Aktuelles aus der Hochschule

Netzwerk Regionalmanagement

Alumni-Treffen des Masterstudiengangs Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung

Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Masterstudiengangs Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung hat die Göttinger HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement jetzt erstmalig ein Fach- und Netzwerktreffen veranstaltet, bei dem sich ehemalige und derzeitige Studierende austauschen konnten. Die Professoren gaben einen fachlichen Input und die Teilnehmenden diskutierten Möglichkeiten und Wünsche zur weiteren Entwicklung der Alumni-Arbeit.
 
Studiendekan Prof. Dr. Jürgen Horsch empfing die rund 50 ehemaligen Studierenden des Masterstudiengangs Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung im Namen der Fakultät. Seit dem Start im Jahr 2003 haben knapp über 200 Studierende den Masterstudiengang absolviert. Sie sind unterdessen beispielsweise bei der KoRiS - Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung, der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen, bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen, dem Bundesverband der Regionalbewegung, der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK), der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Innovationsregion Lausitz GmbH oder beim LEADER-Regionalmanagement Osterode am Harz, Landkreis Göttingen, tätig.
 
Prof. Dr. Ulrich Harteisen und Prof. Dr. Jörg Lahner erinnerten an den Beginn des Studienganges und blickten auf dessen Veränderungen in den vergangenen 15 Jahren zurück. „Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung waren schon immer zwei Seiten einer Medaille“, so der Leiter des Studienganges, Prof. Dr. Ulrich Harteisen. Die gute Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Jörg Lahner betone die enge Verzahnung dieser beiden Schwerpunktthemen und sei wichtig, um die „Herausforderungen unserer Zeit verantwortlich gestalten zu können“.
 
Neben dem fachlichen Input der Professoren lag den Initiator/inn/en auch die inhaltliche Gestaltung des künftigen Alumni-Netzwerkes am Herzen. Die aus unterschiedlichsten Berufsfeldern zusammengekommenen Absolvent/inn/en berieten daher in interdisziplinären Kleingruppen darüber, welche strukturelle Basis und inhaltlichen Angebote ein für sie attraktives Alumni-Netzwerk haben und leisten soll. Zudem diskutierten sie intensiv über die funktionelle Ausgestaltung einer Online-Plattform sowie deren Möglichkeiten, den Austausch zu fördern und Netzwerke entstehen zu lassen. Besonders hohes Potential schrieben die Teilnehmenden dem Transfer zwischen wissenschaftlicher Expertise sowie Praxis- und Projektpartnern zu.
 
Da die Premiere des Fach- und Netzwerktreffens bei den ehemaligen Studierenden durchweg auf positive Resonanz stieß, entstand der Wunsch nach einer jährlich stattfindenden Netzwerkveranstaltung. Ideen zur Ausgestaltung wurden bereits diskutiert. Ein weiteres Ergebnis der Diskussion war das starke Interesse an der Institutionalisierung in eine feste Struktur ─ beispielsweise einen Verein. Aus den erarbeiteten Ergebnissen der verschiedenen Kleingruppen sollen nun Bausteine abgeleitet werden, aus denen sich das künftige Alumni-Netzwerk zusammensetzt. Die Ergebnisse werden jetzt durch eine studentische Hilfskraft zusammengeführt, aufbereitet und in eine Darstellung potentieller Varianten des zu gründenden Netzwerks überführt. Diese wird den Absolvent/inn/en zur Abstimmung vorgestellt.
 
Zum Abschluss stand am vergangenen Samstag eine Exkursion im „Dreiländereck“ nahe der „Burgruine Hanstein“ auf dem Programm. Nicht zuletzt wegen des guten Wetters bot sich den Teilnehmenden eine hervorragende Sicht auf das „Grüne Band“ der ehemaligen innerdeutschen Grenzregion und genügend Raum für einen regen Erfahrungsaustausch auf einer gemeinsamen Wanderung zur Gastwirtschaft an der Teufelskanzel und zurück.

 

Prof. Dr. Ulrich Harteisen
Prof. Dr. Jörg Lahner
Masterstudiengang
Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung

Erscheinungsdatum: 04.07.2018 

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