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Gestaltung

Big Data und wie sich die Nutzer darin zurechtfinden

Hildesheimer Interaction Designer erforschen und entwickeln neue Navigationsstrukturen für die Immobiliendatenbank RIWIS

Die von der bulwiengesa AG angebotene Online Datenbank RIWIS  bietet ein umfangreiches Angebot von Immobilienmarktdaten für Deutschland und ausgewählte Staaten in Europa. Diese Daten ermöglichen es Tendenzen und Marktpotenziale frühzeitig zu erkennen und entsprechend Strategien zu entwickeln um Märkte und deren Entwicklungen optimal auszunutzen.

Aufgrund der nicht unwesentlichen Menge an Daten, die mehrdimensional vorliegen, ist es leider nicht immer ganz leicht eine Übersicht zu behalten und die relevanten Daten zu finden. Hier kommt einer visuell ansprechende Aufbereitung und einer zielführenden Umsetzung, Daten abrufen zu können, große Bedeutung zu.

Aus diesem Grunde wandte sich das Team um RIWIS Online an Prof. Stefan Wölwer, Leiter des Lehrgebiets Interaction Design an der HAWK Fakultät Gestaltung, mit dem Auftrag, ein umfassendes Interaktions- und Informationskonzept für die runderneuerte Web Applikation zu entwickeln. 

Gemeinsam mit Dozent Marc-André Weibezahn fand in München ein Kick-Off Workshop statt, um ein ausführliches Briefing zu formulieren. In den nachfolgenden Monaten erarbeitete Marc-André Weibezahn gemeinsam mit Studierenden aus dem Lehrgebiet Interaction Design ein umfassendes Konzept, wie die Immobilienmarktdaten innerhalb der neuen RIWIS Web Applikation strukturiert, visualisiert und interaktiv analysiert werden können.

Die Vorstellung der Ergebnisse erfolgte in Hamburg und bot beiden Teams die Chance des intensiven Austausches und Feedbacks. Björn Bordscheck, Auftraggeber und Bereichsleiter RIWIS, war mit den Ergebnis sehr zufrieden: „Wir haben nun ein sehr plastisches Resultat, anhand dessen wir nun in die Umsetzung starten können.

Neben den Wireframes war jedoch auch oft die Diskussion um die beste Variante ein wesentlicher Leistungsbestandteil, der uns immens weitergeholfen hat.“

Prof. Stefan Wölwer ergänzt: „Das Team hat wirklich jeden digitalen Stein in der vorhandenen Datenbank umgedreht und geprüft, wie sich daraus ein neues dynamisches Gerüst für die RIWIS Datenbank und Webseite errichten lässt. Für uns war diese Zusammenarbeit höchst erfreulich und die praxisnahe Forschung für unsere Studierenden sehr wertvoll.“

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