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Gestaltung

DB Mobility

Interaction Designer entwerfen Prototypen für ein besseres Reiseerlebnis

Die Deutsche Bahn verbindet. Nicht nur Orte und Menschen, sondern auch Meinungen über das Angebot des Konzerns, das nicht immer positiv empfunden wird. Studierende des Lehrgebiets Interaction Design setzten sich daher intensiv mit den Herausforderungen eines umfassenden Mobilitätsanbieter auseinander und entwickelten Ideen und Prototypen, um das Reiseerlebnis zu verbessern.

Zum Kick-Off des Projektes lud die Deutsche Bahn die Hildesheimer Interaction Designerinnen und Designer ins Hauptgebäude in Frankfurt ein, um die dortige Designabteilung CI/CD und Kreation kennenzulernen. Karsten Henze und das Team um Kurt Fröb gaben einen wichtigen Einblick in die Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb eines international agierenden Konzerns. Auch der Besuch des neuen D-LAB mit seinen aktuellen Designmethoden und Kreativitätskonzepten begeisterte.

In den folgenden Wochen entwickelten die Studierenden im Seminar Creative Technologies bei Prof. Stefan Wölwer folgende Ideen:

DB Navigation – sicher zum Sitzplatz finden


Schneller am Gleis und einfach seinen Sitzplatz finden! Das war das Ziel von Marco Pumptow, der eine App für die Apple Watch gestaltete, die den Reisenden sicher und vor allem stressfrei zum Sitzplatz leitet.
 



DB smoove – immer den schnellsten Weg zum Ziel finden

Henning Breer beschäftigte sich mit der Frage, wie die Deutsche Bahn auf die aktuelle Verkehrslage reagieren kann, um den Reisenden die beste Route mit den schnellsten Verkehrsmitteln zu empfehlen.



ISOTRAIN – Spielerisch die DB Welt erkunden

Jesaja Mayer beobachte auf seinen täglichen Reisewegen, dass viele Bahnfahrer gelangweilt die Fahrt ertragen. In seiner Idee beschreibt er ein Spiel, welches in dieser Reisezeit die Welt der Deutschen Bahn interaktiv erfahrbar macht. Reisende lernen beispielsweise die Aufgaben der Bahnbegleiter kennen. Der Zug der virtuellen Welt reagiert dabei auf die Parameter der echten Welt und läßt Geschwindigkeiten und Reisestrecke in die spielerische Erfahrung einfliessen.
 



SemesterticketApp – stets den richtigen Zug finden

Bei den Studenten herrscht während der Benutzung des Semestertickets Unsicherheit. Es ist nicht immer klar und erkenntlich welchen Zug man nehmen darf und welchen nicht. Die Homepages (wie z.B. Asta) der Semestertickets sind oft unübersichtlich und schwer zu verstehen.

Hierzu entwickelte Jens Rösing ein Konzept zu einer App, die es den reisenden Studierenden ermöglicht, die passende Verbindung zu finden und darüber hinaus auch auf interessante Ziele hinweist.



DB Meet Up – Die Bahn verbindet Freunde

Bei „DB Meet Up“ von Yannic Grotefendt handelt es sich um eine community-betriebene Stadterkundungs-Plattform in Form einer App. Die User bekommen in den Städten, die sie mit der DB anreisen, die Möglichkeit Führungen zu besuchen, welche nach dem Social-Traveling Prinzip von Einheimischen angeboten werden. Um diesen Service zu nutzen muss der Reisende Punkte sammeln, in dem er in seinem Heimatort selbst Führungen anbietet oder Reiseführer schreibt. Desweiteren besteht für die Reisenden die Möglichkeit, Punkte für Prämien der deutschen Bahn
einzutauschen.
 



Sitzplatztausch und Koffersicht – zwei Sorgen weniger

Yanghuichen Lin wusste aus eigener Erfahrung, dass es oftmals schwer ist, für Familie und Freunde benachbarte Sitzplätze zu finden. Aus diesem Grund entwarf sie eine App, mit Hilfe derer Sitzplätze auf leichte Art im Zug getauscht werden können.

Und damit die Koffer in Sichtweite bleiben nutzt die App die Videoüberwachung, die es ohnehin in den Zügen gibt. Nur dass diesmal alle Reisende darauf Zugriff haben und die Übersicht behalten.



Die Ergebnisse konnten die Hildesheimer Interaction Designerinnen und Designer am Ende des Semesters erfolgreich der Deutschen Bahn präsentieren.

Weitere Informationen:


#HIIxD #Mobility #DB #BigData #ServiceDesign

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