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Gestaltung

Analyse zweier männlicher Zielgruppen für den Make-Up-Markt und Entwicklung der Pflegemarken „Fionn“ und „Menesis“

Integratives Projekt Master von Alexander Stöckel

Seit Anfang der 2000er Jahre ist der Trend zu beobachten, dass vermehrt Gesichts- und Körpercremes, neben den vier typischen männlichen Pflegeprodukte wie Rasierschaum, After Balm, Deodorant und Shampoo, für Männer angeboten werden.

Der Markt der dekorativen Kosmetik, ist für Männer hingegen bisher kaum ausdifferenziert. Allerdings hat die Entwicklung des Phänomens des sogenannten »metrosexuellen Mannes« enorm dazu beigetragen, dass auch Männer mehr über ihr äußeres Erscheinungsbild nachdenken und versuchen, dies zu verbessern. Immer mehr Männer greifen daher zunehmend zu kosmetischen Produkten, wie Make-Up und Abdeckstiften. Da dieser Markt allerdings von Produkten für Frauen dominiert wird, ist die Hemmschwelle für Männer groß, den Kauf als selbstverständlich zu betrachten und dazu zu stehen. Eine Identifikation mit dem Produkt beziehungsweise der Marke findet kaum statt.

Nach der Analyse von einer jüngeren und einer älteren Zielgruppe entstanden zwei Marken, die durch eine unterschiedliche Produktpalette und einer differenzierten Gestaltung auf die Zielgruppen eingehen.
Fionn ist die jüngere Marke und wird in Drogerieketten vertrieben. Sie soll junge, aktive Männer, die viel Sport treiben ansprechen. Diese feiern lange und müssen morgens wieder früh zur Uni oder ins Büro. Das heißt, sie brauchen morgens einen Frische Kick, um schnell aufzuwachen und wieder fit auszusehen. Fionn bietet durch Produkte mit leichter Tönung und dem Fokus auf Frische und Energie so den Einstieg in das Make-Up.
Menesis ist im höheren Preissegment angesiedelt und wird in Parfümerien vertrieben. Die Zielgruppe hier sind erfolgreiche Männer, die viel Stress im Beruf haben und deshalb häufig unter blasser Haut und Augenringen leiden. Ihr Leben läuft sehr schnell und sie müssen permanent gut aussehen. Menesis deckt dabei mit einer größeren Produktpalette sämtliche Bedürfnisse ab und zeichnet sich durch seine zurückhaltende männliche Gestaltung aus.

Alexander Stöckel